Zink in Form von Glycin-Zinkchelat wird Hunden meist als Bestandteil von Dental-Pulvern, Komplettformeln oder spezifischen Haut- und Fellprodukten gegeben. Der tägliche Zinkbedarf liegt für erwachsene Hunde bei etwa 1 bis 2 mg pro kg Körpergewicht, je nach Alter und Belastung. In Dental-Produkten geht es um lokale Wirkung im Maul, daher sind kleinere Mengen oft sinnvoll. Eine schrittweise Einführung in kleinen Mengen ist empfehlenswert.
Bei Hunden mit bekannten Zinkmangel-Symptomen wie hartnäckigen Hautproblemen, Zinkmangel-Dermatose oder rassebedingtem hohen Bedarf (Husky, Malamute, Bulldogge) gehört die Zink-Versorgung in tierärztliche Beratung. Eine Überdosierung über lange Zeit kann die Kupferaufnahme stören und zu einem sekundären Kupfermangel führen. Bei langfristiger Hochdosierung sollten Zink- und Kupferspiegel regelmäßig kontrolliert werden.
