Weihrauch-Extrakt wird Hunden meist als Pulver, Kapsel oder Tablette gegeben, oft als Bestandteil von Gelenkformeln. In der Schweizer Studie wurden 400 mg Boswellia-Harzextrakt pro 10 kg Körpergewicht einmal täglich über 6 Wochen verabreicht. Erste Effekte zeigen sich oft bereits nach 1 bis 2 Wochen, der volle Nutzen baut sich über mehrere Wochen auf. Die Anwendung mit fetthaltigem Futter verbessert die Bioverfügbarkeit der Boswelliasäuren.
Bei Hunden, die bereits Blutgerinnungshemmer oder Schmerzmittel bekommen, ist eine Rücksprache mit dem Tierarzt sinnvoll, da Wechselwirkungen denkbar sind. Bei trächtigen oder säugenden Hündinnen liegen keine ausreichenden Daten vor. Wichtig ist die Qualität des Extrakts: Standardisierung auf den Gehalt an Boswelliasäuren, am besten auch auf AKBA. Reines Weihrauchharz ohne Standardisierung kann sehr variable Wirkstoffgehalte haben.
