Topinambur wird Hunden meist als getrocknetes Pulver über das Futter gegeben, oft als Bestandteil von Darm- oder Komplettformulierungen. Übliche Mengen liegen bei etwa 100 bis 300 mg pro kg Körpergewicht. Die Anwendung sollte schrittweise gesteigert werden: in den ersten Tagen mit der halben Menge starten, dann langsam erhöhen. So gewöhnt sich die Darmflora an die zusätzliche Fasermenge.
Bei Hunden mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Reizdarm, FODMAP-Empfindlichkeit oder akuten Durchfällen sollte die Gabe von Inulin und damit auch Topinambur mit dem Tierarzt abgestimmt werden. Manche Hunde reagieren empfindlich auf große Mengen Fruktane mit Blähungen, Bauchschmerzen oder verstärktem Durchfall. Die individuelle Verträglichkeit unterscheidet sich deutlich.
