Taurin wird Hunden meist als Pulver, Tablette oder Kapsel gegeben, oft als Bestandteil von Herz- oder Komplettformulierungen. Übliche Dosierungen liegen bei 500 bis 1.000 mg pro Tag für mittelgroße Hunde, bei sehr großen Hunden oder bei diagnostiziertem Mangel auch deutlich höher. Eine längerfristige Anwendung ist nötig, damit sich die Gewebespiegel aufbauen. Erste Effekte auf Herzparameter zeigen sich oft erst nach 3 bis 6 Monaten.
Bei Hunden mit Verdacht auf Herzerkrankungen, insbesondere DCM, sollte die Anwendung von Taurin immer mit dem Tierarzt abgestimmt werden. Eine Blutuntersuchung auf Taurin-Spiegel ist möglich und gibt klare Hinweise. Bei gesunden Hunden mit ausgewogener Fütterung ist eine zusätzliche Taurin-Gabe in der Regel nicht nötig, aber als Sicherheitspolster bei prädisponierten Rassen oder besonderen Diäten oft sinnvoll. Taurin gilt als sehr gut verträglich, auch in höheren Dosierungen.

