Spirulina wird Hunden meist als Pulver oder Tablette gegeben, oft als Bestandteil von All-in-One-Formeln, Dental-Pulvern oder Immunformulierungen. Übliche Tagesmengen liegen bei etwa 50 bis 200 mg pro kg Körpergewicht, je nach Produkt und Anwendungsziel. Eine schrittweise Einführung in kleinen Mengen ist sinnvoll, da der intensive Eigengeschmack manche Hunde am Anfang irritiert.
Spirulina gilt insgesamt als gut verträglich. Bei sehr hohen Dosierungen kann es zu weichem Kot oder leichten Magen-Darm-Beschwerden kommen. Hunde mit Autoimmunerkrankungen oder unter Immunsuppressiva sollten die Gabe mit dem Tierarzt abklären, da Spirulina das Immunsystem aktiviert. Bei Phenylketonurie (sehr selten auch beim Hund beschrieben) ist Spirulina kontraindiziert. Wichtig ist eine geprüfte Qualität ohne Schwermetallbelastung.


