Pfefferminze wird Hunden meist in Form von fein gemahlenem getrockneten Kraut über Dental-Pulver, Snacks oder gelegentlich frisch als Beimischung im Futter gegeben. Typische Mengen liegen bei 0,1 bis 0,5 Gramm getrocknetes Kraut pro Tag, je nach Hundegröße und Produkt. Die regelmäßige Anwendung über mehrere Wochen ist sinnvoll, da sich der Effekt auf das Maul-Milieu kontinuierlich aufbaut.
Reines Pfefferminz-Öl in höheren Konzentrationen ist für Hunde nicht geeignet. Hunde verstoffwechseln ätherische Öle anders als Menschen, große Mengen können Magen-Darm-Reizungen oder Leberbelastung verursachen. Bei trächtigen oder säugenden Hündinnen, sehr kleinen Welpen sowie Hunden mit Lebererkrankungen ist eine Rücksprache mit dem Tierarzt sinnvoll. Bei Sodbrennen oder bekanntem Reflux kann Pfefferminze Beschwerden verstärken.

