Kurkuma wird Hunden als Pulver, Paste („Golden Paste") oder in Form bioverfügbarer Extrakte gegeben. Übliche Tagesmengen für Hunde liegen bei 1 bis 3 g Kurkuma-Pulver, je nach Größe. Bei standardisierten Extrakten richtet sich die Dosierung nach dem Curcumin-Gehalt. Eine schrittweise Einführung ist sinnvoll. Curcumin sollte zusammen mit Fett gegeben werden, weil es fettlöslich ist.
Curcumin kann die Wirkung von Blutgerinnungshemmern verstärken und mit bestimmten Medikamenten interagieren, etwa mit NSAIDs oder Diabetes-Medikamenten. Hunde mit Gallensteinen, Lebererkrankungen oder vor geplanten Operationen sollten Kurkuma nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt bekommen. Auch bei trächtigen oder säugenden Hündinnen ist eine Abklärung angeraten. In sehr hohen Dosen kann Kurkuma Magenprobleme auslösen.


